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Für das Betreiben z.B. eines FHEM Servers ist ein Raspberry der aktuellen Baureihe durchaus ausreichend. Diese Anleitung basiert auf dem aktuellen Raspberry Pi 3 Model B V1.2Natürlich kann hier aber auch ein Raspberry der ersten oder zweiten Generation verwendet werden. Allerdings sind diese im Vergleich zum aktuellen Model langsamer und mit weniger Hardwarefeatures ausgestattet.

Hardware - Übersicht

  Raspberry Pi 1 Raspberry Pi 2 Raspberry Pi 3 Raspberry Pi 3 B+ Pi Zero W
CPU ARMv6 (32-bit) 1x 700 MHz ARMv7 (32-bit) 4x 900 MHz ARMv8-A (64-bit) 4x 1200 MHz ARMv8-A (64-bit) 4x 1400 MHz ARMv6 (32-bit) 1x 1000 MHz
Arbeistspeicher 512 MB 512MB 1024MB 1024MB 512 MB
Netzwerk Ethernet 10/100-MBit-Ethernet 10/100-MBit-Ethernet 10/100-MBit-Ethernet 10/100/1000-MBit-Ethernet nicht vorhanden
Netzwerk WLAN nicht vorhanden nicht vorhanden 2,4 GHz b/g/n 2,4/5 GHz ,ac 2,4 GHz b/g/n
Bluetooth nicht vorhanden nicht vorhanden 4.1 Low Energy 4.2 LS BLE 4.1 Low Energy
GPIO-Pins 17 26 26 26 26
Preisempfehlung ca. 25€ ca. 35€ ca. 35€ ca. 35€ ca. 10€

 

Wie in der Übersicht zu sehen ist, verfügt der aktuelle Raspberry Pi 3 schon über ein integriertes WLAN und Bluetooth Modul. Da der Preisunterschied zum Raspberry Pi 2 nicht wirklich vorhanden ist, macht bei einer Neuanschaffung nur ein Raspberry Pi 3 sinn.

Grundsätzlich würde ich euch empfehlen ein Starter Kit zu kaufen. In diesem sind in der Regel folgende Teile schon enthalten:

  • Netzteil
  • Gehäuse
  • SD-Karte
  • Raspberry

Im Bereich Netzteil kann ich euch nur empfehlen das Offizielle Raspberry Netzteil zu verwenden. Gerade hier ist es wichtig, dass der Raspberry mit einem zuverlässigen Netzteil versorgt wird. Günstige Nachbauten verursachen immer wieder Abstürze oder dubioses Verhalten der Raspberry, vor allem dann, wenn noch zusätzliche USB Geräte an diesem angeschlossen wurden.

Verwendete - Hardware

Folgende Hardware habe ich für diese Anleitung verwendet:

 

Hierbei handelte es sich um ein Starter Kit mit schwarzem Gehäuse.

 

Das Raspberry Modul muss hier nur in das Gehäuse gelegt werden. Es werden keine Schrauben benötigt.

 

Diese Variante ist ohne zusätzlichen Kühler. So lange Ihr euren Raspberry nicht übertaktet, werden diese in der Regel auch nicht benötigt.

Vorbereitung - SD Karte

Sollte Eure SD Karte schon mal mit einem Raspbian bespielt worden sein, müsst Ihr zuerst alle Partition auf dieser löschen. In der Regel zeigt Windows hier nur eine SD Kartengröße von ca. 50-60MB an. Um die Karte zu löschen, müsst Ihr in einer Eingabeaufforderung das Programm "diskpart" starten. Dort müsst Ihr dann folgende Befehle absetzen:

list disk
select disk X
clean
exit

 

Mit dem Befehl "list disk" könnt Ihr herausfinden, welcher Datenträger die SD Karte ist. Hier in diesem Beispiel ist es der "Datenträger 2"

 

Jetzt kann mit dem Befehl "select disk 2" der entsprechende Datenträger ausgewählt werden.

 

Mit "clean" wird der komplette Datenträger gelöscht.

 

Mit "exit" kann "diskpart" wieder beendet werden

Nachdem Ihr "diskpart" beendet habt müsst Ihr die SD Karte aus dem System wieder entfernen. Dies ist notwendig, damit Windows die neue Partitionstabelle einliest und die Datenträgergröße wieder korrekt anzeigt.

 

Jetzt könnt Ihr mit der eigentlichen Raspbian Installation beginnen. Hier findet Ihr eine Anleitung.

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